Schwarzmilan
Milane werden im Volksmund auch Schmarotzer Milan genannt. Spannweite zwischen 120 und 153 Zentimetern. Bei einem Gewicht von 500 Gramm bis 850 Gramm.
Lebensraum
Milane sind Zugvögel und der Schwarz Milan zieht im Herbst bis nach Afrika.
Obwohl der Schwarz Milan auch in ausgesprochen trockenen Gebieten vorkommt, zeigt er meist eine starke Bevorzugung feuchterer Gebiete, beziehungsweise sucht die Nähe von Wasserflächen.
Die Art zählt zu den am weitesten verbreiteten Greifvögeln, er kommt Weltweit vor von Europa bis Australien und ist gebietsweise die häufigste Greifvogelart.
Nahrung
Er ist ein Nahrungsgeneralist, dessen Nahrungsspektrum äußerst breit ist und neben Aas und Abfällen eine Vielfalt meist eher kleiner selbstgefangener Beutetiere umfasst.
In Wassernähe brütende Schwarz Milane erbeuten vor allem lebende und tote Fische.
In Trockengebieten erbeutet die Art an Lebendbeute vor allem Vögel, Reptilien, Amphibien und kleinere Säugetiere wie zum Beispiel Igel und Springmäuse. Tauben und Krähen können in Trockenhabitaten einen großen Anteil der Beutetiere ausmachen. Aber auch verschiedene Großinsekten, Regenwürmer und Schnecken werden regelmäßig verzehrt.
Nachzucht
Im Frühjahr wird 1 Gelege mit 2-3 Eiern gebrütet. In der Regel von dem Weibchen und das Männchen versorgt das Weib mit Futter.
Nach 29 -33 Tage schlüpfen dann die Jungen. Insgesamt ist die Entwicklungsdauer von Nestlingen individuell aber sehr verschieden. Bis zum Ausfliegen können mehr als 50 Tage vergehen


